{"id":106024,"date":"2026-08-04T05:59:00","date_gmt":"2026-08-04T03:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/106024\/automatisch-gespeicherter-entwurf"},"modified":"2026-08-04T06:07:26","modified_gmt":"2026-08-04T04:07:26","slug":"cftc-verhangt-35-000-dollar-strafe-gegen-george-santos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/106024\/cftc-verhangt-35-000-dollar-strafe-gegen-george-santos","title":{"rendered":"CFTC verh\u00e4ngt 35.000-Dollar-Strafe gegen George Santos wegen Marktmanipulation"},"content":{"rendered":"\n

Die US-Aufsichtsbeh\u00f6rde CFTC<\/strong> hat den ehemaligen Kongressabgeordneten George Santos mit einer Geldstrafe von 35.000 US-Dollar<\/strong> belegt. Er soll irref\u00fchrende \u00f6ffentliche Aussagen \u00fcber seine Teilnahme an der Rede von Pr\u00e4sident Donald Trump gemacht haben, w\u00e4hrend er gleichzeitig auf einem Prognosemarkt entsprechende Kontrakte handelte.<\/p>\n\n\n\n

Die US-Aufsichtsbeh\u00f6rde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat den ehemaligen US-Kongressabgeordneten George Santos mit einer Geldstrafe von insgesamt rund 35.000 US-Dollar belegt. Nach Ansicht der Beh\u00f6rde manipulierte er einen Prognosemarkt von Kalshi, der sich um seine Teilnahme an der State of the Union Address 2026 drehte.<\/p>\n\n\n\n

Im Rahmen eines am Freitag ver\u00f6ffentlichten Vergleichs<\/a> muss Santos 17.569,98 US-Dollar an unrechtm\u00e4\u00dfig erzielten Handelsgewinnen zur\u00fcckzahlen<\/strong> und zus\u00e4tzlich eine zivilrechtliche Geldstrafe von 17.500 US-Dollar zahlen. Dar\u00fcber hinaus darf er f\u00fcr drei Jahre nicht mehr auf von der CFTC regulierten M\u00e4rkten handeln. Die Vorw\u00fcrfe selbst r\u00e4umte Santos im Vergleich weder ein noch bestritt er sie. <\/p>\n\n\n\n

Mit der Einigung endet eine Untersuchung der CFTC, die im Februar eingeleitet wurde. Ausl\u00f6ser waren verd\u00e4chtige Handelsaktivit\u00e4ten, die Kalshi auf dem Prognosemarkt zur State of the Union Address festgestellt und gemeldet hatte.<\/p>\n\n\n\n

CFTC: Santos t\u00e4uschte H\u00e4ndler, w\u00e4hrend er auf sich selbst wettete <\/h2>\n\n\n\n

Laut der Vergleichsvereinbarung handelte George Santos auf Kalshi Kontrakte zur Frage, ob er an der State of the Union Address von Pr\u00e4sident Donald Trump am 24. Februar teilnehmen w\u00fcrde \u2013 ein Ereignis, dessen Ausgang er selbst unmittelbar beeinflussen konnte. <\/p>\n\n\n\n

Zwischen dem 12. und 25. Februar kaufte Santos sowohl \u201eJa\u201c- als auch \u201eNein\u201c-Kontrakte und ver\u00f6ffentlichte gleichzeitig mehrfach Beitr\u00e4ge auf X \u00fcber seine Reisepl\u00e4ne und eine m\u00f6gliche Teilnahme. Nach Ansicht der CFTC machte er dabei wiederholt irref\u00fchrende Aussagen und verschwieg wesentliche Informationen, die den Marktpreis beeinflussten.<\/p>\n\n\n\n

\u201eJa\u201c-Position aufgebaut und mit Gewinn verkauft <\/h3>\n\n\n\n

Bis zum 22. Februar hatte Santos laut CFTC 30.874 \u201eJa\u201c-Kontrakte angesammelt. An diesem Tag fragte er seine Follower auf X, ob er zur State of the Union Address lieber einen \u201edezenten oder seri\u00f6sen Anzug\u201c oder einen \u201emit Strass besetzten Anzug\u201c tragen solle. Wenige Stunden sp\u00e4ter stieg der Preis der \u201eJa\u201c-Kontrakte von 0,15 auf 0,70 US-Dollar. Noch am selben Tag verkaufte Santos seine Position und erzielte dabei einen Gewinn von 3.448,43 US-Dollar. <\/p>\n\n\n\n

Sp\u00e4ter wurde sein Flug nach Washington, D.C. gestrichen. Laut der CFTC informierte Santos die \u00d6ffentlichkeit jedoch weder \u00fcber die Flugannullierung noch dar\u00fcber, dass er seine \u201eJa\u201c-Position bereits verkauft hatte. Stattdessen reservierte er einen Zug und ver\u00f6ffentlichte anschlie\u00dfend einen Beitrag, wonach Reiseprobleme Abgeordnete daran hindern k\u00f6nnten, die Veranstaltung rechtzeitig zu erreichen. Daraufhin fiel der Marktpreis von 0,63 auf 0,28 US-Dollar. <\/p>\n\n\n\n

Noch am selben Tag ver\u00f6ffentlichte Santos ein Video mit den Worten: \u201eIch werde bei der State of the Union auf der Besuchertrib\u00fcne dabei sein.\u201c Nach dieser Aussage stieg der Preis der \u201eJa\u201c-Kontrakte erneut auf 0,70 US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n

Danach wechselte Santos auf eine gro\u00dfe \u201eNein\u201c-Position <\/h3>\n\n\n\n

Obwohl George Santos \u00f6ffentlich weiterhin behauptete, an der Veranstaltung teilzunehmen, baute er laut der CFTC im Hintergrund eine umfangreiche \u201eNein\u201c-Position <\/strong>auf. <\/p>\n\n\n\n

Etwa eine Stunde nach dem Kauf der \u201eNein\u201c-Kontrakte wurde auch seine Zugreservierung wegen des schlechten Wetters gestrichen. Diese Information hielt Santos jedoch zur\u00fcck und erweckte stattdessen weiterhin den Eindruck, er werde an der State of the Union Address<\/strong> teilnehmen. <\/p>\n\n\n\n

Am Tag der Rede ver\u00f6ffentlichte Santos schlie\u00dflich einen Beitrag, in dem er erkl\u00e4rte, Trumps Ansprache auf einem Fernseher am Flughafen zu verfolgen. Daraufhin brach der Kurs der \u201eJa\u201c-Kontrakte <\/strong>ein \u2013 und Santos konnte mit seiner \u201eNein\u201c-Position einen Gewinn von 14.390 US-Dollar <\/strong>erzielen. <\/p>\n\n\n\n

Nach Angaben der CFTC waren zu diesem Zeitpunkt sowohl sein Flug als auch seine Zugverbindung bereits storniert. Eine alternative Reisem\u00f6glichkeit hatte er jedoch nie gebucht. Insgesamt soll Santos durch dieses Vorgehen 17.569,98 US-Dollar an unrechtm\u00e4\u00dfigen Gewinnen erzielt<\/strong> haben. <\/p>\n\n\n\n

Positiv wertete die Beh\u00f6rde allerdings seine Kooperation w\u00e4hrend der Ermittlungen. Diese habe ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, das Verfahren z\u00fcgig abzuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n

Santos kritisiert Kalshi und verteidigt sein Verhalten <\/h2>\n\n\n\n

Nach der Einigung mit der CFTC meldete sich George Santos mit einer Reihe von Beitr\u00e4gen auf X zu Wort. Darin griff er Kalshi scharf an und forderte die Beh\u00f6rden auf, Prognosem\u00e4rkte k\u00fcnftig als Gl\u00fccksspiel einzustufen. <\/p>\n\n\n\n

Unter anderem bezeichnete er Kalshi als \u201eeine echte Gl\u00fccksspiel-Website\u201c und begr\u00fc\u00dfte die Klage der New Yorker Generalstaatsanw\u00e4ltin Letitia James gegen das Unternehmen. Zudem sprach er sich daf\u00fcr aus, dass alle 50 US-Bundesstaaten Kalshi als Gl\u00fccksspielplattform regulieren sollten. <\/p>\n\n\n\n

In einem weiteren Beitrag forderte Santos, Kalshi den aus seiner Sicht bestehenden \u201eSchutzmantel\u201c f\u00fcr Swap-Kontrakte zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n

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We need @Kalshi<\/a> to be regulated as a gambling platform and remove them from the protection veil of \u201ccontract swaps\u201d I\u2019m going to embark on a full blown advocacy effort and I have them legislated out of existence!

Touch\u00e9 bitches let\u2019s see who wins!

Place your bets while y\u2019all\u2026<\/p>— George Santos (@Georgesantos)
August 1, 2026<\/a><\/blockquote>