{"id":108211,"date":"2026-09-30T21:00:00","date_gmt":"2026-09-30T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/108211\/cftc-incentive-programme-prognosemarkt"},"modified":"2026-09-30T21:00:00","modified_gmt":"2026-09-30T19:00:00","slug":"cftc-incentive-programme-prognosemarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/108211\/cftc-incentive-programme-prognosemarkt","title":{"rendered":"Anreize im Fokus: CFTC pr\u00fcft Prognosemarkt-Plattformen"},"content":{"rendered":"
Die CFTC pr\u00fcft Incentive-Programme von Prognosemarkt-Plattformen wegen m\u00f6glicher irref\u00fchrender Promotions. Welche Ma\u00dfnahme folgt und welche Unternehmen betroffen sein k\u00f6nnten, ist bislang offen.<\/em><\/p>\n Die US-Terminmarktaufsicht CFTC untersucht Anreizprogramme, die Prognosemarkt-Plattformen Tradern und Market Makern anbieten, und erw\u00e4gt gezielte Pr\u00fcfungen von B\u00f6rsen oder direkte Durchsetzungsuntersuchungen. Wie Front Office Sports am Dienstag, 29. September, berichtete, hat Chairman Michael Selig den konkreten Ansatz noch nicht festgelegt; eine Ma\u00dfnahme wird bis zum Ende der betreffenden Woche erwartet. Belegt ist damit kein allgemeines Werbeverbot, sondern ein m\u00f6gliches Vorgehen gegen bestimmte Bonus- und Incentive-Programme.<\/p>\n Hintergrund ist eine Warnung, die die CFTC im August an die Unternehmen richtete. Darin erinnerte die Beh\u00f6rde die Plattformen an ihre Pflichten nach dem Commodity Exchange Act und forderte sie auf, die geltenden Vorgaben einzuhalten.<\/p>\n Nach den CFTC-Regeln m\u00fcssen Unternehmen Angaben zu den Bedingungen eines Incentive-Programms einreichen, bevor sie es einf\u00fchren. Die Einreichungen sollen vollst\u00e4ndige Informationen enthalten; zugleich liegt es in der Verantwortung der Unternehmen, Anforderungen an fairen Zugang und Marktintegrit\u00e4t zu erf\u00fcllen.<\/p>\n Welche Plattformen von einer m\u00f6glichen Ma\u00dfnahme betroffen sein k\u00f6nnten, ist nicht bekannt. Kalshi, Polymarket und Novig wurden lediglich als Anbieter genannt, deren Incentives die Aufmerksamkeit der Aufsicht auf sich ziehen k\u00f6nnten. Daraus folgt weder, dass die CFTC gegen diese Unternehmen bereits ein Verfahren eingeleitet hat, noch dass sie einen Versto\u00df festgestellt h\u00e4tte.<\/p>\n Eine mit den Gespr\u00e4chen innerhalb der Beh\u00f6rde vertraute Person sagte Front Office Sports, die CFTC sei frustriert dar\u00fcber, dass Unternehmen nach der August-Warnung noch nicht regelkonform handelten. Die Quelle beschrieb zudem eine Reihe von Programmen als m\u00f6glicherweise irref\u00fchrend. Diese Einsch\u00e4tzung ist eine zugeschriebene Darstellung des Verfahrensstands, keine ver\u00f6ffentlichte Feststellung gegen ein bestimmtes Unternehmen.<\/p>\n Zu den Angeboten, die die Beh\u00f6rde untersucht, z\u00e4hlen laut dem Bericht Programme, bei denen Nutzer nach der Registrierung und bestimmten Trades einen festgelegten Betrag gutgeschrieben bekommen sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob solche Anreize den Handel verzerren oder Nutzer mit irref\u00fchrenden Versprechen anziehen k\u00f6nnen.<\/p>\n Die August-Warnung hob au\u00dferdem als potenziell problematisch Angebote hervor, die Trades als risikofrei darstellen, unbegrenzte Rabatte vorsehen oder Gewinne garantieren. Die CFTC sieht darin m\u00f6gliche Risiken f\u00fcr legitime Handelsaktivit\u00e4t und Marktintegrit\u00e4t. Eine abschlie\u00dfende rechtliche Bewertung einzelner Promotions oder eine Liste beschuldigter Plattformen liegt in der Prim\u00e4rquelle jedoch nicht vor.<\/p>\n Ein Vertreter der CFTC lehnte gegen\u00fcber Front Office Sports eine Stellungnahme ab. Kalshi erkl\u00e4rte laut einem getrennten Bericht \u00fcber ungew\u00f6hnliche Handelsaktivit\u00e4ten, das Unternehmen habe nichts falsch gemacht. Diese Reaktion bezog sich nicht nachweislich auf die Pr\u00fcfung der Incentive-Programme; Stellungnahmen von Polymarket oder Novig zu diesem Vorgang sind nicht belegt.<\/p>\n Die Pr\u00fcfung der Promotions f\u00e4llt in eine Phase, in der die CFTC zugleich an endg\u00fcltigen Regeln f\u00fcr die Branche arbeitet. Im Juni hatte die Beh\u00f6rde einen Vorschlag vorgelegt, der M\u00e4rkte einschr\u00e4nken w\u00fcrde, die sie als besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Manipulation einstuft. Als Beispiel nannte die Prim\u00e4rquelle M\u00e4rkte, deren Ausgang an den Gesundheitszustand eines bestimmten Spielers gekn\u00fcpft ist.<\/p>\n Am 22. September warnte die CFTC zudem, sogenannte Mention-M\u00e4rkte stellten ein erh\u00f6htes Manipulationsrisiko dar. Dabei k\u00f6nnen Nutzer darauf handeln, welche W\u00f6rter oder Formulierungen eine Person in einer Rede oder bei einer Veranstaltung verwenden wird. In einem davon getrennten Fall ordnete die Beh\u00f6rde im August an, dass ein ehemaliger Teleprompter-Operator von Donald Trump rund 107.539 US-Dollar an Gewinnen aus Mention-M\u00e4rkten zur\u00fcckzahlen und zus\u00e4tzlich eine Geldbu\u00dfe von 65.000 US-Dollar entrichten muss. Laut Bericht hatte der fr\u00fchere Mitarbeiter dabei Insiderinformationen genutzt.<\/p>\nCFTC verlangt Angaben zu Incentive-Programmen<\/h2>\n
Welche Promotions im Fokus stehen<\/h2>\n
Pr\u00fcfung reiht sich in breitere Aufsicht ein<\/h2>\n