{"id":108764,"date":"2026-10-03T21:00:00","date_gmt":"2026-10-03T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/108764\/kalshi-polymarket-us-status"},"modified":"2026-10-03T21:00:00","modified_gmt":"2026-10-03T19:00:00","slug":"kalshi-polymarket-us-status","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamblinginsider.com\/de\/news\/108764\/kalshi-polymarket-us-status","title":{"rendered":"Kalshi und Polymarket: US-Zugang bleibt vom Bundesstaat abh\u00e4ngig"},"content":{"rendered":"
Die bundesrechtliche Regulierung durch die CFTC bedeutet nicht, dass Sport-Prognosem\u00e4rkte \u00fcberall in den USA gleich verf\u00fcgbar sind. Laufende Verfahren und einzelstaatliche Sperren f\u00fchren dazu, dass sich der Zugang zu Kalshi und Polymarket von Staat zu Staat unterscheidet.<\/em><\/p>\n Eine am 2. Oktober 2026 ver\u00f6ffentlichte \u00dcbersicht zum Status von Kalshi und der Polymarket-US-App zeigt, wie weit die tats\u00e4chliche Verf\u00fcgbarkeit von einer einheitlichen bundesweiten Einordnung entfernt ist. Zwar werden beide Angebote laut \u00dcbersicht bundesrechtlich durch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliert; mehrere Bundesstaaten bestreiten jedoch, dass diese Aufsicht ihre Gl\u00fccksspielgesetze verdr\u00e4ngt. Entsprechend sind M\u00e4rkte teils eingeschr\u00e4nkt, in Verfahren blockiert oder nur bei einer der beiden Plattformen verf\u00fcgbar. Der Streit um Kalshis Sportkontrakte und die Zust\u00e4ndigkeit der Bundesstaaten<\/a> steht exemplarisch f\u00fcr diesen Konflikt.<\/p>\n Als live f\u00fchrt die \u00dcbersicht Alabama, Arkansas, Colorado, Delaware, Washington, D.C., Florida, Georgia, Hawaii, Idaho, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, Nebraska, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, North Carolina, North Dakota, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, South Dakota, Vermont, Virginia, West Virginia und Wyoming. Die Einstufung beschreibt die Verf\u00fcgbarkeit von Sportm\u00e4rkten, bedeutet aber nicht automatisch, dass beide Plattformen in jedem dieser Gebiete dieselben Angebote bereitstellen.<\/p>\n Mit einem Sternchen als potenziell eingeschr\u00e4nkt oder von Verfahren betroffen markiert sind Arizona, Kalifornien, Connecticut, Illinois, Maryland, Massachusetts, New York, Ohio, Tennessee, Texas, Washington und Wisconsin. Die Fu\u00dfnote der \u00dcbersicht warnt, dass in solchen F\u00e4llen eine vollst\u00e4ndige Handelssperre oder eine Beschr\u00e4nkung auf ausgew\u00e4hlte M\u00e4rkte au\u00dferhalb des Sports m\u00f6glich ist. Zugleich bestehen konkrete Plattformunterschiede: In Arizona und Connecticut ist Polymarket laut Tabelle nicht verf\u00fcgbar, in Maryland ist es durch eine Klage blockiert und in Tennessee gesperrt, w\u00e4hrend Kalshi dort jeweils Sportm\u00e4rkte anbietet.<\/p>\n Als nicht live nennt die \u00dcbersicht Michigan, Nevada und Utah. Bei Michigan ist die Sperre nach den beschriebenen Gerichtsma\u00dfnahmen nicht notwendigerweise endg\u00fcltig; der Rechtsstreit zwischen dem Bundesstaat und den Plattformen dauert an. Die unterschiedliche Behandlung in Michigan verdeutlicht, wie einzelstaatliche Ma\u00dfnahmen neben der CFTC-Aufsicht praktische Folgen haben k\u00f6nnen.<\/p>\n In Arizona verfolgt der Staat Kalshi wegen mutma\u00dflicher Verst\u00f6\u00dfe gegen Gl\u00fccksspiel- und Wahlwettenrecht. Die CFTC klagte ihrerseits gegen Arizona und argumentierte, staatliche Durchsetzung greife in ihre Zust\u00e4ndigkeit ein. Ein Bundesrichter blockierte die Strafverfolgung dauerhaft; laut \u00dcbersicht waren zum Ver\u00f6ffentlichungszeitpunkt jedoch noch nicht alle Rechtsmittel ausgesch\u00f6pft.<\/p>\n In Kalifornien machen drei St\u00e4mme geltend, Prognosem\u00e4rkte verstie\u00dfen gegen den Indian Gaming Regulatory Act und Sportm\u00e4rkte st\u00fcnden im Konflikt mit dem Verbot von Sportwetten im Bundesstaat. Ein Antrag auf einstweilige Verf\u00fcgung wurde abgelehnt, die St\u00e4mme legten jedoch beim Ninth Circuit Berufung ein. In Connecticut richteten sich Unterlassungsaufforderungen gegen Sport- und Wahlkontrakte, die der Staat als illegales Online-Gl\u00fccksspiel einstuft; die CFTC ging dagegen vor, und laut \u00dcbersicht erlie\u00df der Ninth Circuit eine einstweilige Verf\u00fcgung.<\/p>\n
Status nach Bundesstaat: meist live, aber nicht \u00fcberall gleich<\/h2>\n
Klagen und Sperren pr\u00e4gen die Einordnung<\/h2>\n